Rüde John lässt sich streicheln

Name: John
Im Tierheim seit: Februar 2022
Geschlecht: Männlich
Geschätztes Alter: geb. ca. 12/2021
Geschätzte Schulterhöhe: ca. 45-60 cm
Geschätztes Gewicht: ca. 18-35 kg
Herkunft: Rumänien

John möchte aus dem Tierheim ausziehen

 

HERKUNFT

John wurde in Rumänien von der Straße gerettet. Obwohl viele Hunde dort vergleichsweise gut überleben könnten, ist dies in Rumänien nur selten möglich. Hundefänger fangen freilaufende Hunde ein und bringen sie ins sogenannte “Public Shelter”, was nicht selten in einer Tötung der Tiere endet – sofern sie nicht von dort gerettet werden. Da schon der Aufenthalt und der Transport von dort zu uns ins Tierheim für manche Hunde traumatisch sein kann, versuchen wir so viele Tiere wie möglich vor dieser Erfahrung zu bewahren.


WESEN

John zeigt sich bisher als recht zutraulich im Tierheim. Da er bereits als Welpe zu uns ins Tierheim gebracht wurde, konnte er sich von Anfang an an den Kontakt mit Menschen gewöhnen. Die Fellnase lässt sich von Pfleger:innen berühren und streicheln und fordert sogar von allein Streicheleinheiten ein. Er lässt sich sogar Zähne und Ohren kontrollieren und scheint jede Berührung zu genießen, aber ohne um Zuneigung zu rangeln. Der zierliche Rüde verhält sich eher ruhig und spielt sich nicht in den Vordergrund.
Jedoch können wir nie garantieren, dass sich Hunde, die sich im Tierheim zutraulich verhalten, sich auch in Deutschland zeigen.

Mit den anderen Hunden vor Ort versteht sich John bisher sehr gut. Auch wenn John im Tierheim sozialverträglich mit den Hunden ist, kann es immer sein, dass es auch andere Situationen in Deutschland geben kann.

Den Adoptant:innen sollte bewusst sein, dass die Hunde im Tierheim teilweise ein anderes Verhalten zeigen als im neuen Zuhause in Deutschland. Sie müssen alles noch einmal neu lernen, denn ihre Welt hat sich von einem Tag auf den anderen Tag verändert. Viele Hunde brauchen erst mal Zeit, um anzukommen und Vertrauen zu fassen. Wenn du dir überlegst, einen Hund aus dem Tierschutz zu adoptieren, solltest du dir im Klaren sein, dass ein Hund aus dem Tierschutz neben viel Freude und Liebe auch viel Arbeit bedeuten kann.

Die Adoption eines Tierschutzhundes ist nicht nur aufregend für die zukünftigen Zweibeiner, sondern auch für die Vierbeiner. Die Hunde kommen in eine völlig neue Umgebung. Sie müssen sich erst an die neuen Bezugspersonen, Gerüche und Geräusche gewöhnen. Es kann sein, dass die Hunde mit Angst und Unsicherheit reagieren. Deshalb sollte den Adoptanten:innen bewusst sein, dass ein Hund aus dem Tierschutz neben viel Freude und Liebe auch viel Arbeit bedeuten kann.


ADOPTION

Für diese Fellnase suchen wir ein Zuhause, in dem John behütet weiter aufwachsen kann. Der junge zierliche Rüde hat schon seine Welpenzeit im Tierheim verbracht und wünscht sich ein Zuhause mit viel Liebe und Streicheleinheiten.
Es ist sicher von Vorteil, mit ihm eine Hundeschule zu besuchen, um die Bindung zu ihm aufzubauen bzw. zu stärken und mit ihm das Hunde ABC zu lernen.
Im Tierheim verhält er sich eher ruhig und im Hintergrund. Es kann sein, dass er etwas aufgeweckter ist, wenn er sich eingewöhnt hat.
John ist ein junger Hund und freut sich sicher auch über viel Bewegung und schöne Spaziergänge, um körperlich ausgelastet zu sein.
Sollte er als Zweithund vermittelt werden, müsste geschaut werden, dass er nicht zu sehr ins Hintertreffen gerät, da er bisher den anderen Hunden immer ausweicht und den Vortritt gewährt, wenn es um Zuneigung und Aufmerksamkeit geht.

Du möchtest John ein Zuhause schenken?

Falls du noch Informationen brauchst oder Fragen hast, schreibe gerne eine E-Mail an vermittlung@hunderettungeuropa.de oder nutze das Kontaktformular über den ersten Button. Falls du dich schon für unsere Fellnase bewerben magst, schicke uns gern eine Selbstauskunft über den zweiten Button.

Alle ausreisenden Hunde werden nach positiver Vorkontrolle über unseren deutschen gemeinnützigen Tierschutzverein geimpft, gechipt, entwurmt und entfloht mit Heimtierausweis gegen eine Schutzgebühr vermittelt. Alle Hunde, die älter als sechs Monate sind, werden zudem kastriert. Ausnahme sind ältere Hunde, die eine OP nicht mehr überstehen würden.

Hunde, die älter als ein Jahr sind, werden zudem auf Mittelmeerkrankheiten getestet, bevor sie ausreisen.

 

Rüde John neben seinem Napf
Rüde John mit einem anderen Hund
Rüde John und eine Pflegerin