Pip steht ängstlich im Zwinger des Tierheims
Name: Pip 
Im Tierheim seit: Januar 2022 
Geschlecht: Männlich 
geschätztes Alter: geb. ca. 2019 
geschätzte Schulterhöhe: ca. 41-50 cm 
geschätztes Gewicht: ca. 16 kg 
Herkunft: Rumänien

Pip möchte aus dem Tierheim ausziehen

 

HERKUNFT

Pip ist einer der vielen Hunde, die wir aus der Tötungsstation retten konnten. Hundefänger fangen Straßenhunde ein und bringen sie in das sogenannte “Public Shelter” – einen Ort, den viele Hunde nicht mehr (lebendig) verlassen. Dort werden die Tiere oft nicht gefüttert, was später zu Verhaltensweisen wie dem Futterneid führen kann. Zudem müssen die Hunde beim Einfangen viel Gewalt seitens der Hundefänger erleiden. Dank unserer Pate:innen sind wir jedoch in der Lage, so oft wie möglich Hunde zu von dort zu retten und bei uns im Tierheim in Sicherheit zu bringen.

 

WESEN

Pip zeigt sich den Pfleger:innen gegenüber bisher als eher schüchtern. Auch wenn man Pip seine Neugierde ansieht und er die Nähe der Pfleger:innen sucht, kann er seine Angst momentan noch nicht ganz überwinden. Ängstliche Hunde brauchen eine sehr geduldige, liebevolle und positive Führung. Sie brauchen Adoptant:innen, die ihnen zeigen, dass die Welt und Menschen nicht bedrohlich sind.

Nicht selten geschieht es, dass von uns als sehr ängstlich beschriebene Hunde, die sich im Tierheim nicht anfassen lassen haben, richtig aufblühen und nach kurzer Zeit wahnsinnig tolle Begleiter werden. Wir können jedoch nie vorhersagen, wie sich ein Hund in Deutschland verhalten wird. Deswegen sollten sich Adoptant:innen auf eine ungewisse und herausfordernde Reise einstellen.

Mit den anderen Hunden vor Ort versteht sich Pip bisher sehr gut. Auch wenn Pip im Tierheim sozialverträglich mit den Hunden ist, kann es immer sein, dass es auch andere Situationen in Deutschland geben kann.

Den Adoptanten:innen sollte bewusst sein, dass wir Pips Vergangenheit nicht kennen. Wir können nicht vorher sagen, ob bestimmte Reize bei ihr/ihm ein anderes Verhalten auslösen, als er/sie es bei uns im Tierheim zeigt.


ADOPTION

Für diese Fellnase wünschen wir uns ein liebevolles und geduldiges Zuhause, in dem Pip die Zeit bekommt, anzukommen und Vertrauen zu seinem Menschen aufzubauen.

Die Adoption eines Tierschutzhundes ist nicht nur aufregend für die zukünftigen Zweibeiner, sondern auch für die Vierbeiner. Die Hunde kommen in eine völlig neue Umgebung. Sie müssen sich erst an die neuen Bezugspersonen, Gerüche und Geräusche gewöhnen. Es kann sein, dass die Hunde mit Angst und Unsicherheit reagieren. Deshalb sollte den Adoptanten:innen bewusst sein, dass ein Hund aus dem Tierschutz neben viel Freude und Liebe auch viel Arbeit bedeuten kann.

Hat dich Pip berührt? 

Falls du noch Informationen brauchst oder Fragen hast, schreibe gerne eine E-Mail an vermittlung@hunderettungeuropa.de oder nutze das Kontaktformular über den ersten Button. Falls du dich schon für unsere Fellnase bewerben magst, schicke uns gern eine Selbstauskunft über den zweiten Button.

Alle ausreisenden Hunde werden nach positiver Vorkontrolle über unseren deutschen gemeinnützigen Tierschutzverein geimpft, gechipt, entwurmt und entfloht mit Heimtierausweis gegen eine Schutzgebühr vermittelt. Alle Hunde, die älter als sechs Monate sind, werden zudem kastriert. Ausnahme sind ältere Hunde, die eine OP nicht mehr überstehen würden.

Hunde, die älter als ein Jahr sind, werden zudem auf Mittelmeerkrankheiten getestet, bevor sie ausreisen.

Hund Pip steht in seinem Zwinger und schaut schüchtern in die Kamera
Rüde Pip steht im verschneiten Shelter und schaut in die Kamera
Hund Pip läuft aufmerksam durch den Schnee