Hündin Rosie schaut freundlich hechelnd in die Kamera.

Name: Rosie
Im Tierheim seit: September 2019
Geschlecht: Weiblich
Geschätztes Alter: geb. ca. 2015
Geschätzte Schulterhöhe: ca. 41 – 60 cm
Herkunft: Rumänien

Rosie möchte aus dem Tierheim ausziehen

 

HERKUNFT

Für Rosie schienen die Dinge gut zu laufen, denn im Vergleich zu vielen anderen Hunden in Rumänien hatte diese Fellnase ein Zuhause. Leider passiert es jedoch öfter, dass Hunde, die bereits ein Zuhause hatten, wieder abgegeben werden. Manchmal aus uns unerklärlichen Gründen: Der Hund bellt nicht laut genug, eignet sich nicht als Wachhund oder ist zu verspielt. Die meisten Hunde in Rumänien werden als Hofhunde gehalten und sollen dort bestimmte Aufgaben erfüllen. Tun sie dies nicht (zufriedenstellend), werden sie ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben.


WESEN

Rosie sitzt schon lange im Tierheim und hatte anfangs etwas Angst vor den Pfleger:innen, ließ sich aber von ihnen berühren. Mittlerweile zeigt sie sich im Tierheim viel offener, springt freudig durch den Zwinger, wenn sie Besuch bekommt und bleibt dann die ganze Zeit in der Nähe. Sie nimmt gerne Leckerlies aus der Hand. Wenn man sich ihr nähert, weicht sie erst leicht zurück, kommt dann aber neugierig zurück. Berührungen kann sie noch nicht genießen, bedrängt man sie, erstarrt sie, geht aber nicht nach vorne. Ängstliche Hunde brauchen eine sehr geduldige, liebevolle und positive Führung. Sie brauchen Adoptant:innen, die ihnen zeigen, dass die Welt und Menschen nicht bedrohlich sind.

Mit den anderen Hunden im Zwinger versteht sich Rosie bisher gut. Auch wenn Rosie im Tierheim sozialverträglich mit den Hunden ist, kann es immer sein, dass es auch andere Situationen in Deutschland geben kann.

Den Adoptanten:innen sollte bewusst sein, dass wir Rosies Vergangenheit nicht kennen. Wir können nicht vorher sagen, ob bestimmte Reize bei ihr ein anderes Verhalten auslösen, als sie es bei uns im Tierheim zeigt. Nicht selten geschieht es, dass von uns als sehr ängstlich beschriebene Hunde, die sich im Tierheim nicht anfassen lassen haben, richtig aufblühen und nach kurzer Zeit wahnsinnig tolle Begleiter werden. Wir können jedoch nie vorhersagen, wie sich ein Hund in Deutschland verhalten wird. Deswegen sollten sich Adoptant:innen auf eine ungewisse und herausfordernde Reise einstellen.

Die Adoption eines Tierschutzhundes ist nicht nur aufregend für die zukünftigen Zweibeiner, sondern auch für die Vierbeiner. Die Hunde kommen in eine völlig neue Umgebung. Sie müssen sich erst an die neuen Bezugspersonen, Gerüche und Geräusche gewöhnen. Es kann sein, dass die Hunde mit Angst und Unsicherheit reagieren. Deshalb sollte den Adoptanten:innen bewusst sein, dass ein Hund aus dem Tierschutz neben viel Freude und Liebe auch viel Arbeit bedeuten kann.


ADOPTION

Für diese Fellnase wünschen wir uns ein liebevolles Zuhause, in dem sie in Ruhe ankommen kann und das ihr die Chance auf noch viele Streicheleinheiten und Spaziergänge in der Natur gibt. Wir suchen Menschen, die sie als Familienmitglied sehen und ihr dennoch mit liebevoller Konsequenz das Hunde-ABC beibringen.

Möchtest du Rosie eine zweite Chance geben?

Falls du noch Informationen brauchst oder Fragen hast, schreibe gerne eine E-Mail an vermittlung@hunderettungeuropa.de oder nutze das Kontaktformular über den ersten Button. Falls du dich schon für unsere Fellnase bewerben magst, schicke uns gern eine Selbstauskunft über den zweiten Button.

Alle ausreisenden Hunde werden nach positiver Vorkontrolle über unseren deutschen gemeinnützigen Tierschutzverein geimpft, gechipt, entwurmt und entfloht mit Heimtierausweis gegen eine Schutzgebühr vermittelt. Alle Hunde, die älter als sechs Monate sind, werden zudem kastriert. Ausnahme sind ältere Hunde, die eine OP nicht mehr überstehen würden.

Hunde, die älter als ein Jahr sind, werden zudem auf Mittelmeerkrankheiten getestet, bevor sie ausreisen.

Hündin Rosie läuft aufgeweckt durch den Kennel.
Hündin Rosie schnuppert an einer Hand.
Hündin Rosie steht erwartungsvoll am Gitter.