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Grausame Tötungsstation in Rumänien schließt für immer

Ein erster Erfolg für die Hunde in Rumänien – doch unser Kampf ist noch nicht vorbei. Die erste Tötungsstation schließt nach massiven Protesten. Doch 130 bleiben weiterhin in Betrieb. Wir alle dürfen jetzt nicht leise werden.

22.06.2026

Zwei Hunde in Tötungsstation in Rumänien im Zwinger
Diese beiden saßen bis Anfang Juni 2026 in einer Tötungsstation. Für sie gab es keine Hoffnung. Hunderettung Europa e.V. rettete sie gemeinsam mit 63 anderen Hunden.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren gibt es eine Nachricht, die vielen Tierschützer:innen Hoffnung macht: Eine der berüchtigtsten Tötungsstationen in Rumänien wurde dauerhaft geschlossen.

Für die Hunde, die dort gelitten haben und nicht mehr gerettet werden konnten, kommt diese Entscheidung zu spät. Doch für unzählige andere Tiere ist sie ein wichtiges Zeichen: Veränderung ist möglich. Dieser Erfolg zeigt, dass öffentlicher Druck wirkt. Dass Proteste, Berichterstattung, Petitionen, Aufklärung und das Engagement tausender Menschen nicht umsonst sind. Wenn Menschen hinschauen und ihre Stimme erheben, können selbst fest verankerte Strukturen ins Wanken geraten.

Doch bei aller Freude dürfen wir eines nicht vergessen: Die Schließung einer Tötungsstation bedeutet nicht das Ende des Problems. Noch immer existieren in Rumänien rund 130 Tötungsstationen. Noch immer werden Hunde eingefangen, eingesperrt und in den meisten Fällen nach einer Frist von 14 Tagen getötet. Noch immer sterben jeden Tag Tiere, die niemals die Chance auf ein liebevolles Zuhause bekommen werden.

Deshalb dürfen wir jetzt nicht aufhören. Gerade jetzt, wo sich endlich etwas bewegt, müssen wir weiter laut bleiben. Denn jede Veränderung beginnt damit, dass Menschen hinschauen, nachfragen und Missstände sichtbar machen.

Unsere Antwort: Eine Woche des Gedenkens und der Hoffnung

Vom 05.07. bis 12.07.2026 veranstalten wir eine große Online-Mahnwache für die Hunde in Rumänien. In dieser Woche wollen wir gemeinsam das Internet mit Kerzen füllen.

Jede Kerze steht für einen Hund, der in einer Tötungsstation leiden musste. Für einen Hund, der nie wieder herausgekommen ist. Für einen Hund, der bereits gestorben ist. Und für die vielen Hunde, die noch immer auf Hilfe warten, jetzt in genau dieser Sekunde, nur ein paar hundert Kilometer von Deutschland entfernt. Mitten in Europa. Wir möchten zeigen, dass diese Tiere nicht vergessen sind.

Das Töten von Hunden löst kein Problem dauerhaft. Die Erfahrungen vieler Länder zeigen, dass nur flächendeckende Kastrationsprogramme, Aufklärung und verantwortungsvolle kommunale Maßnahmen das Leid nachhaltig beenden können. Die Schließung der ersten Tötungsstation ist ein wichtiger Schritt. Lassen wir nicht zu, dass es der letzte bleibt.

Für unsere Petition zur Beendigung des Hundetötens in Rumänien „Stoppt die Hundetötung“ brauchen die Hunde noch tierliebe Menschen wie dich, die ihnen ihre Stimme geben. Bitte unterzeichne die Petition jetzt und erzähle von unserer Mission in deinem Umfeld.

Zünde ein Licht an und gib den Hunden deine Stimme

Zünde eine Kerze an und erleuchte mit uns gemeinsam das Internet.

Gemeinsam wollen wir tausende Menschen vereinen und ein sichtbares Zeichen setzen – für Mitgefühl, für nachhaltigen Tierschutz und für die einzige Lösung, die langfristig funktioniert: Kastration statt Tötung.

Mach mit bei unserer Online-Mahnwache vom 05.07. bis 12.07. und hilf uns, den Hunden eine Stimme zu geben.

Alle Informationen zur Online-Mahnwache

 

Spendenkonto

Tierschutzverein Hunderettung Europa e.V.
IBAN: DE59 3546 1106 7617 2560 15
BIC:GENODED1NRH

Paypal: spenden@hunderettungeuropa.de