Online-Mahnwache gegen Hundetötung: Schluss mit der grausamen Tötungspolitik
Duisburg, 30.06.2026
Eine Kerze, ein Bild, eine Botschaft: Mit einer Online-Mahnwache vom 05. bis 12. Juli 2026 macht Hunderettung Europa e.V. die Situation von Straßenhunden in Rumänien sichtbar und setzt ein öffentliches Zeichen gegen das Töten in kommunalen Tötungsstationen. Die Aktion bündelt Mitgefühl in einem gemeinsamen Moment – und lenkt den Blick auf nachhaltigen Tierschutz als Ausweg.
Eine Kerze, die online sichtbar wird
In Rumänien werden Straßenhunde von Hundefängern eingefangen und in Tötungsstationen gebracht. Nach einer Frist von meist 14 Tagen dürfen sie getötet werden. Hunderettung Europa e.V. möchte den Hunden, die in diesem Moment hinter Gittern warten und denen, die in einer der 130 Tötungsstationen im Land bereits gestorben sind, eine Stimme geben und fordert eine Lösung, die langfristig wirkt: Kastration statt Tötung.
„Wir lassen gemeinsam mit deutschen und rumänischen Tierschutzvereinen und unserer 200.000 Menschen starken Internet-Community das Netz aufleuchten und machen so politisch Druck“, sagt Svenja Gruszeczka, 1. Vorsitzende von Hunderettung Europa e.V.
So läuft die Mahnwache ab
Die Teilnahme ist ganz einfach: Eine Kerze anzünden, ein Foto oder kurzes Video aufnehmen, online teilen und die rumänische Regierung verlinken. Wer ein Video macht, kann die Botschaft sprechen: „Ich zünde eine Kerze an für alle Hunde, die in Tötungsstationen leiden und sterben, und fordere: Kastration statt Tötung!“ Ergänzend stellt der Verein Aktionsbilder bereit, die in Storys, Beiträgen oder per WhatsApp weitergegeben werden können. Damit die Botschaft ankommt, werden die rumänische Regierung sowie rumänische Medien markiert – unter anderem @guvern.ro und mehrere große TV‑Sender. Wer kein Social Media nutzt, kann das Kerzenbild per E-Mail an offizielle Stellen senden – mit der Forderung: Stop killing dogs!
In den vergangenen Monaten führten Medienberichte und Dokumentationen zu spürbarem Druck, erste Maßnahmen folgten und eine von 130 Tötungsstationen wurde geschlossen. Inzwischen wird das Medienecho wieder leiser, und Tötungen gehen weiter. Hunderettung Europa e.V. macht in den sozialen Netzwerken deutlich, was das bedeutet: Erst Anfang Juni rettete der Verein 65 Hunde aus einer Tötungsstation. Tausende blieben zurück.
Cielo: Ein Name für ein Leben, das zu schnell endete
Cielos ist ein Hund, der in der Tötungsstation starb. Seine Geschichte bleibt als Mahnung, wie wenig Zeit ein Hund haben kann. Die Online-Mahnwache vom 05. bis 12. Juli setzt genau dort an: Sie hält die Öffentlichkeit wach, macht Leid sichtbar. Parallel sammelt Hunderettung Europa 100.000 Unterschriften unter der Petition „Stoppt die Hundetötung“.
Wer darüber hinaus helfen möchte, kann mit ehrenamtlicher Arbeit oder einer Spende ermöglichen, dass Rettungen, medizinische Versorgung und nachhaltige Tierschutzarbeit weiterlaufen – damit weniger Hunde das Schicksal von Cielo teilen. In den vergangenen Monaten führten Medienberichte und Dokumentationen zu spürbarem Druck, erste Maßnahmen folgten und eine von 130 Tötungsstationen wurde geschlossen. Inzwischen wird das Medienecho wieder leiser, und Tötungen gehen weiter. Hunderettung Europa e.V. macht in den sozialen Netzwerken deutlich, was das bedeutet: Erst Anfang Juni rettete der Verein 65 Hunde aus einer Tötungsstation. Tausende blieben zurück.
Für weitere Informationen oder Interviewanfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung. Schreibt uns einfach eine Mail an: vorstand@hunderettungeuropa.de, wir freuen uns auf den Austausch!
