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Feuerwerksverbot für Tiere, Umwelt und Menschen

Ein Hund kauert sich auf dem Boden zusammen, hinter ihm ein Feuerwerk

Stell dir eine Silvesternacht vor, in der wir ohne Angst und Lärm ins neue Jahr starten. Mit einem Feuerwerksverbot setzen wir ein Zeichen für Tierschutz, Umweltschutz und die Sicherheit der Gesellschaft. Lasst uns gemeinsam feiern, mit Freude statt Tierleid!

Wir fordern ein bundesweites Verbot privater Feuerwerke zum Schutz von Tieren, Umwelt und Menschen!

Als Teil des Bündnisses der Deutschen Umwelthilfe #BöllerCiao fordern wir mit über 50 weiteren Organisationen den Innenminister Alexander Dobrindt auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und dem Verkauf von privatem Feuerwerk ein Ende zu setzen. Wir fordern ein friedliches, sicheres und umweltfreundliches Silvester – für alle.

Ein Verbot privater Feuerwerke genießt bereits breite Unterstützung in der Bevölkerung. Laut einer Umfrage von Statista aus dem Jahr 2023 sprechen sich 64 % der Befragten in Deutschland für ein Verbot privater Feuerwerke aus. Dies zeigt, dass viele Menschen den Schutz von Tieren, Umwelt und Gesundheit über die kurzzeitige Freude am Feuerwerk stellen. Die wachsende Akzeptanz für umweltfreundliche Alternativen wie Lasershows oder Drohnenshows unterstreicht die Bereitschaft der Bevölkerung, den Jahreswechsel sicherer und nachhaltiger zu gestalten.

Unterstütze uns!

Hilf mit, ein nachhaltiges und tierleidfreies Silvester zu verwirklichen. Tiere können sich nicht selbst wehren, also müssen wir es für sie tun. Jede Unterschrift ist ein Schritt hin zu einem Silvester, das niemandem Angst macht.
Teile die Petition in den sozialen Netzwerken, verschicke den Link an all deine Kontakte per Nachricht und E-Mail und informiere Familie und Freunde. Unterschreibe jetzt und fordere die Politik zum Handeln auf – für ein Silvester ohne Tierleid.

Ein Hund liegt ängstlich auf dem Sofa, hinter ihm ein Feuerwerk
Zwei Hasen und ein Hund kuscheln sich ängstlich aneinander

Hintergrund und Problematik

Jedes Jahr ist für Millionen Tiere die Silvesternacht kein Grund zum Feiern, sondern eine Nacht des Schreckens. Haustiere, Tiere in der Landwirtschaft sowie zahlreiche Wildtiere sind extremen Stress durch Feuerwerkskörper ausgesetzt. Die lauten Geräusche und Lichtblitze führen zu Panikattacken, Fluchtverhalten und Verletzungen. Silvester bedeutet für viele Haustiere wie Hunde, Katzen und Kleintiere akuten Stress: Die lauten Knallgeräusche und Lichtblitze lösen bei ihnen oft panische Fluchtreaktionen oder gar Herz-Kreislauf-Probleme aus. Viele Tiere brauchen Tage, bis sie sich wieder beruhigen. In den Tierheimen füllen sich jedes Jahr die Notaufnahmen – mit entlaufenen, verletzten und traumatisierten Tieren. Und draußen in der Natur bleibt das Leid oft unsichtbar: Vögel fallen erschöpft vom Himmel, Wildtiere wie Füchse und Rehe fliehen orientierungslos durch die Nacht. Es ist untragbar, weiterhin zuzusehen, wie Tiere an Silvester leiden.

Durch das Abbrennen von Feuerwerkskörper wird eine erhebliche Mengen an Feinstaub, Chemikalien und anderen Schadstoffen freigesetzt. Laut dem Umweltbundesamtes ist die Luftbelastung mit gesundheitsschädigenden Feinstaub in der Silvesternacht so hoch wie an keinem anderen Tag im Jahr. Auch gesunde Menschen sind vor den negativen Folgen der gefährlichen Feinstäaube (PM10 und PM2,5) nicht geschützt.

Die Rückstände von Feuerwerkskörpern, darunter Plastik und giftige Chemikalien, belasten die Natur. Diese Schadstoffe können die Bodenqualität und Gewässer schädigen sowie Lebensräume von Tieren langfristig zerstören. Es ist unverantwortlich, durch solche Veranstaltungen unsere Ökosysteme zu gefährden.

Jedes Jahr verletzen sich Tausende von Menschen durch Feuerwerkskörper. Diese reichen von leichten Verbrennungen bis hin zu schweren, lebensbedrohlichen Verletzungen wie Hörschäden oder der Verlust von Gliedmaßen. Besonders häufig betroffen sind Kinder und Jugendliche. Unbeteiligte werden durch unsachgemäß gezündete oder fehlgeleitete Raketen verletzt. Die Bundesärztekammer weist auf die vielfachen Verletzungen im Zusammenhang mit Feuerwerk hin und fordert ebenfalls ein Verbot von Silvesterfeuerwerk. Viele der Verletzungen sind vermeidbar, wie Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery betont: „Silvesterfeuerwerk ist nicht nur eine unnötige Umweltbelastung, sondern auch eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit.“

Zusätzlich steigt das Brandrisiko an Silvester dramatisch, was nicht nur Privatgelände, Häuser und Wohnungen betrifft, sondern auch unsere Wälder bedroht.

Pressekontakt

Svenja Gruszeczka
1. Vorsitzende vom Tierschutzverein Hunderettung Europa e.V.
Email: vorstand@hunderettungeuropa.de

Spendenkonto

Hunderettung Europa e.V.
IBAN: DE59354611067617256015
BIC:GENODED1NRH

Paypal: spenden@hunderettungeuropa.de

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