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Kastrieren statt Töten -

nachhaltiger Tierschutz am Weltkastrationstag

Duisburg, 23.02.2026

Hund wird für eine Kastration vorbereitet

In der Tierarztpraxis laufen die letzten Vorbereitungen: Tierärztin Raluca arbeitet konzentriert, trägt blaue Handschuhe und schert Rudi den Bauchbereich für den bevorstehenden Eingriff – ruhig, routiniert, ganz nah am Alltag des Tierschutzes. Solche Situationen stehen beispielhaft für den Weltkastrationstag, der jedes Jahr am letzten Dienstag im Februar stattfindet und weltweit die Bedeutung von Kastrationen für Hunde und Katzen in den Fokus rückt. 

Hunderettung Europa e.V. setzt sich für nachhaltigen Tierschutz ein und unterstützt deshalb Kastrationen von Straßenkatzen in Deutschland, denn hier leben schätzungsweise über drei Millionen „unsichtbare“ Straßenkatzen. 

Auch im Auslandstierschutz ist der Verein im Bereich Kastration sehr aktiv: Seit der Vereinsgründung 2019 wurden bereits rund 50.000 Tiere kastriert. Aktuell begleitet Hunderettung Europa zudem eine Petition mit dem Ziel, dass EU-Gelder nicht länger in das Töten von Straßenhunden, sondern in nachhaltige Kastrationsprogramme investiert werden.

Kastration als Schlüssel für nachhaltigen Tierschutz

Kastrationen verhindern die unkontrollierte Fortpflanzung und sind deswegen ein wirksamer Hebel für nachhaltigen Tierschutz. Auch in Deutschland ist das Thema dringend: Tausende freilebende, „unsichtbare“ Straßenkatzen leben ohne ausreichende Versorgung, Nachwuchs kommt oft unbemerkt zur Welt, Tierheime und Pflegestellen geraten an Grenzen. Hunderettung Europa e.V. unterstützt deshalb in Deutschland Kastrationen mit ihrem Projekt Katzenrettung Duisburg Süd. Gleichzeitig bleibt Kastration auch im Auslandstierschutz zentral: In Ländern wie Rumänien, wo weit über 500.000 Straßenhunde und Millionen freilaufende Hofhunde leben, ist die Situation besonders dramatisch. Viele Hündinnen werden trächtig, Welpen oder ältere Tiere ausgesetzt oder in Tötungsstationen abgegeben. 

„Kastrationen sind eine Investition in die Zukunft. Jede einzelne verhindert weitere Schicksale und bringt uns unserem Ziel näher – das kein Tier mehr auf der Straße leidet und alle Tötungsstationen schließen“, erklärt Svenja Gruszeczka, 1. Vorsitzende und Mitgründerin von Hunderettung Europa e.V..

Über 12.000 Tiere kastriert – allein im Jahr 2025

Hunderettung Europa e.V. hat alleine im Jahr 2025 über 12.000 Tiere kastriert. In diesem Jahr sollen es noch mehr werden. Am 24. Februar, zum Weltkastrationstag ist eine große Aufklärungs- und Kastrationskampagne geplant, um das Leid der Streuner zu bekämpfen. 

Wer helfen möchte, kann mit einer Spende oder Medizinpatenschaft dazu beitragen, dass noch mehr Tiere kastriert und so dauerhaft Tierleid verhindert wird oder ehrenamtlich in einem der regionalen Katzenprojekte in Deutschland helfen oder im Online-Einsatz etwas Gutes für Tiere tun. 

Für weitere Informationen oder Interviewanfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung. Schreibt uns einfach eine Mail an: vorstand@hunderettungeuropa.de, wir freuen uns auf den Austausch!