Jupiter
Adoptiert seit: April 2023
Geschlecht: Männlich
Geschätztes Alter: geb. ca. Oktober 2021
Herkunft: Rumänien
Jupiter - vom vorsichtigen Ankömmling zum Familienhund
Jupiter wurde mit seinen Geschwistern als Junghund verletzt und verwahrlost auf der Straße gefunden und gerettet. Im Tierheim in Rumänien wurde er als sehr ängstlicher Hund beschrieben, der kaum einen Menschen an sich heran ließ – kein Wunder bei seiner Vorgeschichte. Mit viel Geduld schafften es die Ehrenamtler:innen vor Ort, sich ihm anzunähern und man konnte bald Fortschritte erkennen. Zu seinem Glück hatte er nach knapp einem Jahr Interessenten – seine neue Familie.
Diese berichtet:
„Wir wurden benachrichtigt, dass die 20- stündige Reise losgeht, bekamen noch ein Bild von ihm und jetzt hieß es warten. Wir konnten kaum schlafen, waren so aufgeregt ihn endlich kennen zu lernen und hatten auch ein bisschen Angst. Wie viel Arbeit macht er uns, verträgt er sich mit unserer Hündin Elli, ist er wirklich so ängstlich wie beschrieben und es waren noch so viele weitere Fragen die wir bald beantworten konnten.“
Schon bald kam Jupiter bei seiner neuen Familie an. Die Adoptant:innen berichten:
„Jupi kam am 29.04.23 bei uns als sehr ängstlicher, verstrubbelter, aber auch sehr neugieriger Hund an.“
Seine neue Familie ließ ihm Zeit, selbst anzukommen:
„Wir öffneten den Hundekäfig und ließen ihn von selbst herauskommen. Keine Minute war vergangen und er kam heraus, erkundigte die Wohnung und unsere Hündin. Alles lief viel besser als wir es gedacht hatten. Nach dem ganzen Erkunden, legte er sich in sein Körbchen und schlief. Unsere Hündin legte sich neben ihn auf den Boden, gab ihm die nötige Sicherheit und schlief ebenso.“
Schon sehr schnell begann Jupiter, Vertrauen zu fassen. Die Adoptant:innen berichten:
„Keine 24h später durften wir neben seinem Körbchen sitzen und ihn streicheln, zwar ganz vorsichtig und keine ruckartigen Bewegungen, aber damit haben wir eigentlich so schnell nicht gerechnet.“
Anfangs zeigte Jupiter noch deutlich seine Unsicherheit:
„An ihm vorbeizukommen war anfangs auch nicht möglich, er ging direkt zur Seite und bekam Angst.“
Doch das änderte sich mit der Zeit:
„Heute wiederum bleibt er, so frech wie er ist, mittendrin stehen/sitzen/liegen und geht nicht zur Seite.“
Um ihn stubenrein zu bekommen, half man ihm behutsam:
„Treppen laufen mochte/konnte er am Anfang noch nicht. Wir versuchten ihn auf den Arm zu nehmen und in den Garten zu tragen, er ließ es zu und so konnten wir ihn super schnell stubenrein bekommen.“
Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten:
„Es hat keine Woche gedauert und er hat verstanden das man das Geschäft draußen verrichtet. Das Spazieren gehen war auch nie ein Problem, er hat es von Anfang an super gemacht.“
Besonders stolz berichtet die Familie:
„Dafür, dass er keine Leine kannte, waren wir echt begeistert wie toll er das gemacht hat. Er war lange an der Schleppleine und seit zwei Wochen, darf er ab und zu auch ohne Leine laufen.“
Natürlich bringt Jupiter auch einige Flausen im Kopf mit:
„Er hat seit ein paar Wochen die Angewohnheit, Schuhe zu zernagen und Türen zu öffnen, jetzt werden die Türen halt verschlossen und die Schuhe verräumt.“
Auch ein gemeinsamer Urlaub wurde bereits gemeistert. Die Adoptant:innen berichten:
„Jupi war bereits auch schon einmal mit uns im Urlaub. Er ist brav im Zimmer geblieben, hat nichts kaputt gemacht, war sehr brav in den Restaurants und auch das Autofahren hat er super gemeistert.“
Heute blickt die Familie voller Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit:
„Wir haben einfach einen so dankbaren, liebevoll, verschmusten, zutraulichen und lebensfrohen Hund bekommen. All unsere Ängste waren umsonst. Er ist ein Traum und wir würden ihn nie wieder hergeben. Das einzige was ihm schwerfällt ist das Lernen. Er braucht länger, bis er was versteht oder auch umsetzt, aber das ist nicht schlimm. Wir geben ihm die Zeit.“
Abschließend betonen die Adoptant:innen:
„Ohne unsere Hündin wäre es Jupi nicht so leicht gefallen. Sie zeigt ihm die Welt und ist wie eine große Schwester für ihn.“
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