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Yakari

Ein Hund hechelt und schaut in die Natur

Neuer Name: Yari

Adoptiert seit: Dezember 2024
Geschlecht: Männlich
Geschätztes Alter: geb. ca. August 2021
Herkunft: Rumänien, Tötungsstation

Vom Nervenbündel zum Sonnenschein: Yaris Geschichte

Yari, der aus der Tötungsstation gerettet wurde, kam vor bald einem Jahr als Direktvermittlung in sein neues Zuhause. Seine Adoptanten erzählen, wie intensiv und zugleich schön die Anfangszeit war. Sie berichten:

„Yari (Yakari fanden wir etwas zu lang zum Rufen) kam vor bald einem Jahr als Direktvermittlung zu uns. Er hat schnell Vertrauen zu uns gefasst, ist sehr neugierig, seine Umgebung zu erkunden und hatte zugleich aber Probleme, die Welt da draußen mit ihren ganzen für ihn neuen Eindrücken zu verarbeiten.“

Diese vielen Eindrücke führten anfangs zu großer innerer Anspannung. Die Adoptanten sagen dazu:

„In der anfänglichen Zeit führte das dazu, dass sich immer wieder viel Stress und Frust bei ihm angestaut haben. Er brauchte dann viel Unterstützung dabei, sich abends so weit zu beruhigen, dass er schlafen gehen kann, zum Beispiel indem jemand mit seiner geliebten Käsekaustange neben ihm sitzt. Oft funktionierte das auch nicht so recht, dann hat er viel gebellt und lieber uns als ‘große Kaustangen’ benutzen wollen.“

Von Anfang an wurden sie dabei professionell begleitet:

„Zum Glück hatten wir von Anfang an Unterstützung durch eine Hundetrainerin, die gut zu uns passt. Sie hat uns genug Vertrauen und Werkzeuge an die Hand gegeben, um Yari gut Stück für Stück mehr Selbstvertrauen geben zu können. Auch unsere Vermittlerin hat uns zur Seite gestanden und wir konnten uns mit einer Hundetrainerin vom Verein austauschen.“

Yaris Charakter entwickelte sich immer deutlicher. Die Adoptanten beschreiben ihn so:

„Yari hat große Freude daran, mit anderen Hunden zu spielen. Er ist für alle möglichen Futterspielzeuge zu begeistern und lernt gerne neue Sachen. Beim Training ist es wichtig für ihn, dass man klar und fair kommuniziert, sonst äußert er auch mal laut und deutlichen seinen Unmut. Wenn er unsicher ist, kann er ein richtiger Clown sein, wenn er sich zurechtfindet, ist er mutig, aufmerksam und aufgeschlossen.“

Mit der Zeit lernte Yari, immer besser mit seinen Gefühlen umzugehen. Seine Menschen berichten stolz:

„Mittlerweile wird Yari immer besser darin, seine Emotionen selbst zu regulieren, indem er sich entscheidet seine Kaustange zu bearbeiten oder Spielzeuge durch die Gegend zu werfen um Stress loszuwerden, anstatt seine Menschen als Blitzableiter zu verwenden. Er freut sich über Besuch und kann gut Zuhause zur Ruhe kommen. Wir sind richtig stolz auf ihn und haben Respekt davor, wie er jeden Tag besser lernt, sich in seiner Umgebung zurechtzufinden.“

Auch beim Thema Mobilität haben sie gemeinsam große Fortschritte gemacht. Die Adoptanten erzählen:

„Beim Autofahren ist Yari von Anfang an sehr schlecht geworden, wir haben uns kleinschrittig an Bus- und Bahnfahren herangetastet, was er mittlerweile mag und spannend findet. Wir versuchen, ihn zusammen mit einem Hundefreund langsam ans Autofahren zu gewöhnen.“

Neue Beschäftigungen durften sie ebenfalls ausprobieren:

„Yari hat auch schon Mantrailing ausprobiert, was ihm und uns viel Spaß gemacht hat, mehr Treffen mit einer passenden Gruppe sind geplant.“

Zum Abschluss fassen seine Adoptanten ihre Gefühle wunderschön zusammen:

„Wir freuen uns auf alles, was wir noch mit Yari zusammen erkunden werden und es fühlt sich wirklich schön an, zu sehen, was da für ein toller Hund in dem zu Anfang vollkommen überforderten Nervenbündel steckt.“

Du bist neugierig geworden, welche Fellnasen noch ein Zuhause suchen? Dann schaue bei Zuhause gesucht vorbei. Vielleicht wartet dort dein Vierbeiner auf dich!

 

Ein Hund steht traurig und verwahrlost in einem Zwinger
Ein herzzerreißendes Foto von Yari in der Tötungsstation.
Zwei Hunde spielen auf einer Wiese.
Jetzt darf er spielen und toben so viel er möchte!
Ein Hund liegt am See und schaut zur Seite.
Yari liebt lange Spaziergänge.

Du würdest gerne helfen, aber kannst keinen Hund adoptieren?

Bei Hunderettung Europa e.V. gibt es unzählige Möglichkeiten, das Leben der Vierbeiner zu verbessern. Du kannst eine Futter-, Medizin oder Tier- Patenschaft übernehmen, selbst aktiv werden und uns ehrenamtlich unterstützen, anderen Tierfreunden von unserer Tierschutzarbeit und unserem Verein erzählen und/ oder einen Betrag spenden.

Jede Spende, ob klein oder groß, kommt zu 100% den Fellnasen zugute.

Gemeinsam können wir das Leben der Hunde verändern.