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Tiger

Beiger Hund mit schwarzen Streifen liegt im Gras.

Neuer Name: Haku 

Adoptiert seit: April 2026
Geschlecht: Männlich 
Geschätztes Alter: geb. ca. Februar 2024
Herkunft: Rumänien

Haku – wenn aus Angst Vertrauen wird

Im zarten Alter von einem Jahr musste Haku erleben, was kein Hund jemals erleben sollte: die Tötungsstation. Als wäre es nicht schon schlimm genug, überhaupt dort zu sein, wurde der junge Rüde zusätzlich von anderen Hunden gebissen und verletzt. Glücklicherweise wurde er gerettet und durfte im rumänischen Partnertierheim erst einmal ankommen und zur Ruhe kommen. Die vorherigen Erlebnisse hatten ihn stark geprägt: Haku war sehr verängstigt, ließ sich nicht anfassen und verkroch sich bei Besuch tief in den hinteren Teil seines Zwingers. Mit der Zeit und viel Geduld fasste er langsam Mut, sich seinen vertrauten Tierpfleger:innen zu nähern, wobei Leckerlies sehr dabei halfen. Schritt für Schritt wurde er mutiger und durfte schließlich auf eine Pflegestelle nach Deutschland ausreisen.

Dort gewöhnte er sich mit viel Geduld an das Leben im Haus und an Menschen. Seine zukünftige Familie lernte ihn ebenfalls dort kennen und verliebte sich sofort. Nach seinem Umzug ins neue Zuhause berichtet sein Frauchen:

„Haku ist ein aufmerksamer, verschmuster und vielseitiger junger Rüde. Anfangs hat er gewirkt, als wollte er einfach dabei sein, aber nicht viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Er war ruhig, in verschiedenen Situationen unsicher und hat sich an das gehalten, was er kannte. Aber neugierig war er natürlich trotzdem.“

Neben seiner neuen Familie wartete auch eine Hundeschwester auf ihn: Molly. Für Haku war das eine große Hilfe, denn er konnte sich an ihr orientieren und das Hunde-1×1 lernen. Inzwischen sind die beiden ein Herz und eine Seele. Besonders berührend war für sein Frauchen der Moment, als Molly ihm das Spielen beibrachte:

„Der schönste Moment für mich war, als er das erste Mal auf die Spielaufforderung von Molly eingegangen ist, da er bis zu diesem Zeitpunkt keine Anzeichen gezeigt hatte, zu spielen. Es hatte bis dahin gewirkt, als müsste er immer ernst und ruhig sein, aber in diesem Moment hat er einfach losgelassen und das hat sich nicht mehr geändert.“

Natürlich waren Hakus Unsicherheiten im neuen Zuhause nicht einfach verschwunden. Täglich arbeiten sie daran, dass der junge Rüde mutiger wird, Grenzen achtet und Spaziergänge souveräner meistert. Von der tiefen Angst vor Menschen, die ihn im Tierheim so geprägt hatte, ist heute kaum noch etwas zu spüren.

Abschließend schreibt sein Frauchen über den Adoptionsprozess:

„Ich bin froh, dass ich mich für einen Hund aus dem Tierschutz entschieden habe und über die Seite von Hunderettung Europa gestolpert bin. Die Homepage ist sehr übersichtlich und hat mir eigentlich alle Fragen beantwortet, die ich vor der Kontaktaufnahme hatte. Alle Beteiligten waren super freundlich und der ganze Vermittlungsablauf war gut strukturiert. Dadurch, dass Haku auf der Pflegestelle war, habe ich eine umfangreiche Beschreibung erhalten, konnte ihn besuchen und für mich sehr schnell entscheiden, dass er das richtige Familienmitglied ist.“

Du bist neugierig geworden, welche Fellnasen noch ein Zuhause suchen? Dann schaue bei Zuhause gesucht vorbei. Vielleicht wartet dort dein Vierbeiner auf dich!

Hund schaut mit treuem Blick in die Kamera.
Mit treuem Blick wartete Haku in Rumänien auf seine Familie.
Zwei Hunde liegen auf einem Hundebett und schlafen nebeneinander.
Zusammen mit seiner Hundeschwester genießt Haku nun sein Leben. Sei es beim Toben un Spielen oder beim gemeinsamen Nickerchen.
Beiger Hund steht und schaut neugierig mit herausgestreckter Zunge.
Spaziergänge gefallen Haku heute auch sehr und er erkundet gern neue Umgebungen.

Du würdest gerne helfen, aber kannst keinen Hund adoptieren?

Bei Hunderettung Europa e.V. gibt es unzählige Möglichkeiten, das Leben der Vierbeiner zu verbessern. Du kannst eine Futter-, Medizin oder Tier- Patenschaft übernehmen, selbst aktiv werden und uns ehrenamtlich unterstützen, anderen Tierfreunden von unserer Tierschutzarbeit und unserem Verein erzählen und/ oder einen Betrag spenden.

Jede Spende, ob klein oder groß, kommt zu 100% den Fellnasen zugute.

Gemeinsam können wir das Leben der Hunde verändern.